DozentInnen

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Louise Pollock

Louise Pollock ist Professorin für Posaune an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin. Sie ist zur Zeit Soloposaunistin des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin. Außerdem ist sie als “International Visiting Tutor” an der Royal Northern College of Music in Manchester/UK tätig. Von 2015-2023 war sie Soloposaunistin an der Oper Göteborg/Schweden und leitete parallel die Posaunenklasse der Göteborg Academy of Music and Drama. Zuvor war sie drei Jahre bei den Stuttgarter Philharmonikern engagiert. Louise Pollock wurde mit zahlreichen Preisen bei nationalen und internationalen Wettbewerben ausgezeichnet, z.B. den 1. Preis und Publikumspreis beim Internationalen Aeolus Bläserwettbewerb 2016. Mittlerweile ist sie selbst gefragte Jurorin, beispielsweise beim Internationalen Instrumentalwettbewerb Markneukirchen oder beim Wettbewerb des International Trombone Association (ITA). 2023 wurde sie zur ersten Vorsitzenden der Internationalen Posaunenvereinigung in und in das “Board of Advisiors” der International Trombone Association gewählt. Ihr Bachelorstudium absolvierte sie bei Prof. Branimir Slokar in Freiburg i.Br., ihr Masterstudium anschliessend bei Prof. Henning Wiegräbe in Stuttgart. Louise Pollock ist Conn Artist und spielt auf einer Conn 88H von 1964.

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Nick Byrne

Geboren in Sydney, Australien, aufgewachsen in Canberra, ist Nick stellvertretender Solo-Posaunist des Sydney Symphony Orchestra. Bevor er 1995 zum SSO kam, war er Solo-Posaunist bei den Hofer Symphonikern in Deutschland.

Er hat außerdem mit dem World Orchestra for Peace, dem Chicago Symphony Orchestra, dem Civic Orchestra of Chicago, dem Australian World Orchestra, dem Australian Chamber Orchestra, dem Chicago Symphony Lower Brass sowie Summit Brass (USA) musiziert und unter zahlreichen Dirigenten gespielt, darunter Barenboim, Boulez, Gergiev, Maazel, Dohnányi, Mehta, Ashkenazy, Jansons, Dutoit und andere. 1993 wurde er von Sir Georg Solti für dessen Carnegie Hall Festival Orchestra ausgewählt.

Zu seinen Lehrern zählen Michael Mulcahy, Ian Perry, Charlie Vernon und Arnold Jacobs.

Nick gilt zudem weithin als der Musiker, der die Ophikleide als Soloinstrument wiederentdeckt hat. 2006 veröffentlichte er die Aufnahme „Back from Oblivion“ (Melba MR 301111), die weltweit große Anerkennung fand, ebenso wie Konzertaufträge für Naxos und seine jüngste Veröffentlichung „Rêverie & Caprice“ beim Label Rusty Trombone.

Er gibt Ophikleide-Rezitals in den USA, Asien und Australien und setzt sich weiterhin durch Unterricht, Auftragswerke und Solokonzerte für das Instrument ein. Er spielt auf einer „Le Taureau“ in C von ca. 1885 von Halari/Sudre.

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Matthias Gerstner

Matthias Gerstner ist ein international tätiger Pianist, Kammermusiker und Liedbegleiter. Er beschäftigt sich mit allem, was man auf dem Klavier spielen kann.

Während seiner Schulzeit lernte er Klavier, Orgel und Cello - letzteres musste er wegen horrender Schmerzen beim Daumenaufsatz abbrechen. Nach dem Abitur folgten Studien am Augsburger Konservatorium in den Fächern Orgel und Klavier mit Nebenfach Horn, in Münster dann ein Konzertfach- Studium Klavier. Seine Lehrer waren Karl Maureen, Michael Keller, Hans Leopold Schwerdhöfer, auf Meisterkursen auch Harald Vogel, Konrad Hansen und Vitali Margulis.

Gerstner war Begleiter bei Gesangskursen von Peter Ziether und Konrad Widmer. Er trat mehrfach mit Orchestern auf, unter anderem auch mit Klavierkonzerten Tschaikowskys.

Ebenso spielte er regelmäßig Konzerte mit Chören. In seinen zahlreichen Orgelkonzerten spielte er Kompositionen der Norddeutschen Schule, Werke Bachs, der französischen Romantik und Hindemith.

Seit 1995 ist er an der Wiener Musikuniversität als Kammermusiker und Solokorrepetitor der Studierenden von Kontrabass, Posaune und Tuba angestellt.

Eine sehr reichhaltige Zusammenarbeit erlebt er im Duo mit Josef Niederhammer, welches 2013 im Wiener Musikverein sein 25-jähriges Jubiläum feierte.

Dass die Stücke bei jedem anders klingen, obwohl alle dieselben Töne spielen, ist für ihn einfach wunderbar.