Nick Byrne
Geboren in Sydney, Australien, aufgewachsen in Canberra, ist Nick stellvertretender Solo-Posaunist des Sydney Symphony Orchestra. Bevor er 1995 zum SSO kam, war er Solo-Posaunist bei den Hofer Symphonikern in Deutschland.
Er hat außerdem mit dem World Orchestra for Peace, dem Chicago Symphony Orchestra, dem Civic Orchestra of Chicago, dem Australian World Orchestra, dem Australian Chamber Orchestra, dem Chicago Symphony Lower Brass sowie Summit Brass (USA) musiziert und unter zahlreichen Dirigenten gespielt, darunter Barenboim, Boulez, Gergiev, Maazel, Dohnányi, Mehta, Ashkenazy, Jansons, Dutoit und andere. 1993 wurde er von Sir Georg Solti für dessen Carnegie Hall Festival Orchestra ausgewählt.
Zu seinen Lehrern zählen Michael Mulcahy, Ian Perry, Charlie Vernon und Arnold Jacobs.
Nick gilt zudem weithin als der Musiker, der die Ophikleide als Soloinstrument wiederentdeckt hat. 2006 veröffentlichte er die Aufnahme „Back from Oblivion“ (Melba MR 301111), die weltweit große Anerkennung fand, ebenso wie Konzertaufträge für Naxos und seine jüngste Veröffentlichung „Rêverie & Caprice“ beim Label Rusty Trombone.
Er gibt Ophikleide-Rezitals in den USA, Asien und Australien und setzt sich weiterhin durch Unterricht, Auftragswerke und Solokonzerte für das Instrument ein. Er spielt auf einer „Le Taureau“ in C von ca. 1885 von Halari/Sudre.
Matthias Gerstner
Matthias Gerstner ist ein international tätiger Pianist, Kammermusiker und Liedbegleiter. Er beschäftigt sich mit allem, was man auf dem Klavier spielen kann.
Während seiner Schulzeit lernte er Klavier, Orgel und Cello - letzteres musste er wegen horrender Schmerzen beim Daumenaufsatz abbrechen. Nach dem Abitur folgten Studien am Augsburger Konservatorium in den Fächern Orgel und Klavier mit Nebenfach Horn, in Münster dann ein Konzertfach- Studium Klavier. Seine Lehrer waren Karl Maureen, Michael Keller, Hans Leopold Schwerdhöfer, auf Meisterkursen auch Harald Vogel, Konrad Hansen und Vitali Margulis.
Gerstner war Begleiter bei Gesangskursen von Peter Ziether und Konrad Widmer. Er trat mehrfach mit Orchestern auf, unter anderem auch mit Klavierkonzerten Tschaikowskys.
Ebenso spielte er regelmäßig Konzerte mit Chören. In seinen zahlreichen Orgelkonzerten spielte er Kompositionen der Norddeutschen Schule, Werke Bachs, der französischen Romantik und Hindemith.
Seit 1995 ist er an der Wiener Musikuniversität als Kammermusiker und Solokorrepetitor der Studierenden von Kontrabass, Posaune und Tuba angestellt.
Eine sehr reichhaltige Zusammenarbeit erlebt er im Duo mit Josef Niederhammer, welches 2013 im Wiener Musikverein sein 25-jähriges Jubiläum feierte.
Dass die Stücke bei jedem anders klingen, obwohl alle dieselben Töne spielen, ist für ihn einfach wunderbar.
Viktor Praxmarer - Mental Training
Geboren 1988 in Innsbruck, erhielt Viktor Praxmarer bereits früh Hornunterricht an der Landesmusikschule Ötztal. Sein musikalischer Weg führte ihn über das Musikgymnasium Innsbruck und Salzburg als Jungstudent an das Mozarteum Salzburg bei Prof. Hansjörg Angerer. Später studierte er an der Hochschule für Musik und Theater in München bei Prof. Johannes Hinterholzer sowie am Mozarteum Salzburg bei Radovan Vlatkovic.Als Orchestermusiker sammelte er umfangreiche internationale Erfahrung – unter anderem als stellvertretender Solohornist der Augsburger Philharmoniker und als Solohornist im Tiroler Symphonieorchester Innsbruck. Konzerte führten ihn zu Ensembles wie der Camerata Salzburg, dem Concentus Musicus Wien, dem Sinfonieorchester Liechtenstein oder den Münchner Bachsolisten.
Neben seiner Konzerttätigkeit unterrichtet Praxmarer seit 2016 Horn an der Landesmusikschule Ötztal, seit 2025 an Musikschule der Stadt Innsbruck und engagiert sich als Dozent bei internationalen Meisterkursen und Sommercamps. Gleichzeitig vertiefte er seine Ausbildung im Bereich Mentaltraining und absolvierte mehrere Qualifikationen als Neuromentaltrainer.
Heute verbindet er seine beiden Leidenschaften: Musik und Mentaltraining. In Vorträgen und Trainings zeigt er Musikerinnen und Musikern – aber auch Sportlern oder Menschen im Berufsalltag – wie Gedanken, Fokus und innere Haltung unsere Leistung und unser Wohlbefinden fördern.


